Sonntag, 27. März 2016

regretting motherhood



Orna Donath ist eine israelische Soziologin, die einen Fachaufsatz darüber geschrieben hat, dass es in Israel Frauen gibt, die aufgrund des gesellschaftlichen Drucks Mutter werden, obwohl sie es eigentlich nicht wollen. Das heißt nicht, dass diese Frauen ihre Kinder nicht lieben und schon gar nicht, dass sie nicht versuchen eine gute Mutter zu sein. Im Gegenteil, sie machen einen Kompromiss, zwischen dem was sie selbst tief in ihrem Herzen als ihren eigenen Wunsch für ihr Leben haben und dem was die äußere Umgebung, die Familie und andere soziale Kontakte an Erwartungen an sie richten. Das macht jeder Mensch auf seine Weise irgendwie und immer wieder.
Die Frauen, die in dem Buch #regretting motherhood beschrieben werden, stellen fest, dass sie eine Entscheidung gefällt habe, die sie bereuen. Auch das kommt, bei vielen Menschen in vielen Zusammenhängen vor. Manche Entscheidungen die man bereut, kann man später revidieren, Mutterschaft nicht.
Ich habe das Buch noch nicht gelesen und weiß im Wesentlichen nur das, was die Autorin auf der Leipziger Buchmesse im Gespräch mit einer Zeit Journalistin gesagt hat. Sie hat darin erklärt, dass trotz einer fortgeschrittenen Emanzipation der Frauen in Israel, die gesellschaftliche Erwartungshaltung daran, dass Frauen irgendwann Mutter werden, sehr groß ist. Das wird zum Beispiel explizit in der Familie Kommuniziert, indem gefragt wird, wann es denn jetzt endlich soweit sei. Oder impliziter, zum Beispiel dadurch, dass nicht gesagt wird, „wenn du mal Mutter werden solltest“, sondern „wenn du dann später Mutter bist“. Oder auch in der Öffentlichkeit, wenn kinderlose Frauen von Taxifahrern gefragt werden, wo denn ihre Kinder seien. Außerdem würden teilweise Frauen ohne Kinderwunsch als egoistisch, psychisch krank oder sonstwie gestört bezeichnet. Dann würde Druck ausgeübt werden, indem ein Horrorszenario aufgemalt würde, dass Frauen die Nicht-Mutterschaft später sicherlich bitterlich bereuen würden, sie als einsame alte Frauen enden würden, nur in Gesellschaft von Katzen, niemand würde ihren Tod bemerken. 

Ich kann diese Erwartungshaltungen nachvollziehen. Auch wenn die rechtliche Situation dank der Frauenbewegung deutlich gebessert hat und somit eine selbstbestimmtes Leben als Frau sehr viel einfacher geworden ist, so sind doch soziale Normen nicht verschwunden. Wahrscheinlich werden sie das auch nie. Wenn ich Frau Donath richtig verstanden habe, dann ging es ihr auch nicht darum Mutterschaft schlecht zu machen, Frauen ihren Kinderwunsch abzusprechen oder Familien in Frage zu stellen. Es ging ihr nebenbei, auch nicht darum, die schwierige Vereinbarkeit von Beruf und Familie anzuprangern oder um innerfamiliäre Verteilungsprobleme der Care Arbeit. Sondern, im deutlichmachen der Diversity von Wünschen und Lebensentwürfen, DASS es Frauen gibt, die Mutter werden, obwohl sie es eigentlich für sich selbst nicht wollten und diese Entscheidung bereuen.
Die Studie wurde, wie oft in der Soziologie üblich durch die Auswertung von Tiefeninterviews durchgeführt. Sie macht keine Aussage über die Statistische Häufigkeit, ist insofern auch nicht signifikant. Sie sagt lediglich, DASS es das gibt. Aufgrund einer vorangegangen Arbeit, die ich jetzt nicht mehr erinnere, war das Ziel entstanden, genau das aufzuzeigen. DASS es das gibt. 

Ich persönlich finde an der Arbeit von Orna Donath nichts Verwerfliches. Ich finde es gut, wenn darüber gesprochen und geschrieben wird, wie unterschiedlich die Menschen so sind. Nicht nur in Bezug auf Mutterschaft. Ich selbst bin gerne Mutter und trotzdem kann ich es verstehen, wenn es anderen anders damit geht. Spannend ist für mich vor allem die Frage, warum, dass Feststellen davon, dass es solche Fälle gibt, eine derartige Welle ausgelöst hat, vor allem in Deutschland. Und da kommt dann eine Mainstream Mutterbild zum Vorscheinen, über dass es sich lohnt noch mal nachzudenken. Ich lese dazu gerade das Buch, „Die Abschaffung der Mutter“ von Alina Bronsky und Denise Wilk, die meines Erachtens dasselbe Problem aus der gegensätzlichen Richtung beleuchtet.

Samstag, 26. März 2016

Feminismus?

#regretting motherhood. Orna Donath hat einen soziologischen Fachaufsatz über das Bereuen der Mutterschaft geschrieben.. Sie möchte, dass Frauen, die keine Kinder wollten und trotzdem, aufgrund der gesellschaftlichen Erwartungshaltung, Mutter geworden sind, und dies bereuen, eine Stimme bekommen. Für bereuende Väter war in dem Essay kein Platz mehr. Und sie wurden gehört. Die Welle, die ihre Studie in den breiten Gesellschaften Europas, aber auch im Rest der Welt geschlagen hat, war beeindruckend. Darüber gibt es jetzt ein Buch. Ich finde die 39jährige Israelin sehr sympathisch und ausgesprochen gut verständlich. Auch auf englisch. Zum Glück, denn ihre Gesprächspartnerin Susanne Meyer von der Zeit, tut genau dies leider nicht. Sie denkt alt. Aus einer Generation, für die das Kinder kriegen längst erledigt ist, mit Betrachtungen aus Sicht einer Frau die gekränkt ist, weil ihre Rollenerwartungen nicht in die Zeit passen. Zeit Autorin Cathrin Gilbert fragt sich diese Woche, wer eigentlich emanzipiert werden muss. Die jungen Männer? Vielleicht. Aber da misch ich mich nicht sein. Zumindest nicht heute. Oder immer noch Frauen von Männern? Siehe ProQuote-xy? Ja, da hab ich auch unterschrieben. Aber vielleicht geht es hier auch um ältere und jüngere Frauen. Und welches der bessere Feminismus ist. Ronja von Rönne entschuldigt sich und sagt, dass sie nicht mit vier Sätzen das Lebenswerk von Alice Schwarzer begraben wolle. Das könnte sie auch nicht. Aber vielleicht ist trotzdem was dran.  Ich für meinen Teil, kann nicht sicher sagen ob eher die Groß-Mütter oder die Väter der Kinder, der Frau von heute das Leben schwer machen. Wenn die Vereinbarkeit von Mutterschaft und Karriere mal wieder anstrengend ist, dann verdrehen sie beide die Augen. Sie wolle zu viel. Hmm, nein. Kann man das? Geht das überhaupt? Zu viele Ansprüche an die eigene Lebensqualität haben? Ich weiß es nicht. Aber ich weiß, wie man sich fühlt, wenn man versucht genügsamer zu sein, als man ist. Aber ist das noch Feminismus? Oder ist das einfach nur menschlich?
Link zu den Thema: 
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/regretting-motherhood-deine-mutter-haelt-die-klappe-kolumne-a-1083955.html

Donnerstag, 24. März 2016

Therapie der Angst


Was braucht es in unserer heutigen Zeit? Viele Menschen haben Angst. Konkurrenz und Vergleiche sind wesentliche Elemente des Kapitalismus. Die Angst, der Neid sind Absicht. Systembedingt. Zumindest auf den ersten Blick, aber dazu komme ich gleich. Ohne Angst machen wir nämlich nicht mehr weiter, in dem ewigen Beschleunigungskarusell. Ohne Angst könnten wir einfach aussteigen aus dem kapitalistischen Hamsterrad, wenn wir merken, dass es uns nicht gut tut. Aber, Angst führt zu den seltsamsten Verhaltensweisen. Konkurrenz und Neid sind die Feinde der Solidarität. Wie sollen sich Menschen, welche in Angst und Neid  gefangen sind denn menschlich und solidarisch verhalten? Wenn sie am eigenen Leibe meinen zu spüren, nein, sie spüren sie ja wirklich, zumindest die Angst, dass die Welt eine schlechte ist. Eine Welt, in der jeder nur für sich kämpft und in der man eigentlich nur verlieren kann. Um anderen etwas gönnen zu können müssen die eigenen Grundbedürfnisse befriedigt sein. Nicht alle wünsche, aber die Bedürfnisse.  Aber sind die Menschen schuld daran, wenn sie sich verhalten wie es systematisch von ihnen erwartet wird? So schlecht sind die Methoden der "Pädagogik" nicht, dass sie es nicht schaffen würden, aus den meisten von uns angepasste Kapitalisten zu machen. Und dann ist es eben nicht mehr weit bis zur Missgunst. Es wäre natürlich wünschenswert, wenn mehr Leute im Sein Leben würden, im Sinne Erich Fromms. Oder in der Resonanz, im Sinne Hartmut Rosas. Aber kann man es ihnen wirklich vorwerfen, wenn sie es nicht tun? Auch da hilft nur Liebe. Statt Vorwürfe.
Es braucht, ähnlich wie bei einer Psychotherapie, mehr als eine Erkenntnis. Nämlich eine neue Beziehungserfahrung. Wie könnte das Aussehen? Eine neue gesellschaftliche Beziehungserfahrung, welche die Angst vor dem abgehängt werden, heilen könnte? Eine institutionelle Beziehungserfahrung der bedingungslosen Fürsorge um existenzielle Bedürfnisse.  Zum Beispiel in Form eines Bedingungslosen Grundeinkommens. Und dann? Dann legt sich die Angst. Und was ist dann mit unserem schönen Wohlstand? Die Angst hatte ja einen Zweck. Vielleicht finden wir dafür ja eine innovative Lösung. Ein Wohlstandserhaltungsversprechen als Innovationsmotivator? Vielleicht helfen uns die Maschinen. Ja, genau die, die uns jetzt grad die Arbeitsplätze weg nehmen. Könnten die nicht, ganz angstfrei, für uns immer produktiver werden?


Weiter geht's



"Das Gefühl der Welt" ist ein soziologisches Buch von Heinz Bude. Es geht um gesellschaftliche Stimmungen. Im Gespräch mit Svenja Flaßpöhler auf der Buchmese benutzt er das Wort Schweigespirale. Oder Strudel des Schweigens? Ich weiß es nicht mehr. Aber das Schweigen, das sich einstellt, wenn man sich selbst vor seinen Freunden nicht mehr traut zu sagen, was man fühlt. Dieses Schweigen kann eine Dynamik bekommen. Ja, zum Beispiel in Bewegungen münden, die alles mit "das wird man doch mal sagen dürfen" beginnen. Es sind Zeichen der Angst. Nicht die des Aufbruchs und der Freiheit. Als Aufbruchstimmung benennt er die Hippie-Zeit Ende der 1960er. Ich habe das nicht erlebt damals, aber ich glaube nicht, dass es da Usus war, sich für seine Gefühle zu entschuldigen. Im Gegenteil. Wir, heute, leben eher in Zeiten der Angst. Zeiten des Misstrauens. Dabei sind die Ängste auf die ich treffe durchaus unterschiedlich. Angst vor fremdem. Angst vor Fremden. Angst davor nicht mithalten zu können. Angst davor nicht zu genügen, nicht gut genug zu sein. Angst davor, den Erwartungen nicht zu entsprechen. Nicht mehr dazu zu gehören. Ich nehme mich da selbst nicht aus. Auch ich habe Angst. Ich verurteile niemanden dafür, dass er Angst hat. Ich beurteile sie auch nur sehr ungern. Was ich möchte, das ist verstehen. Verstehen, was Menschen fühlen. Und warum. Angst ist gefährlich. Denn aus Angst machen die Menschen die unmenschlichsten Sachen. Dagegen hilft nur Empathie, Mitgefühl, echtes Verstehen. Angst moralisch zu verurteilen, führt sicher nicht dazu dass jemand weniger Angst hat. Erst wenn man die Angst hinter den Meinungen, den Aussagen und den Handlungen versteht, kann man ihr begegnen und vielleicht etwas ändern. Angst kann man nicht mit Abschreckung bekämpfen. Auch nicht mit Bestrafung. Und moralische Appelle an die Solidarität? Sind leider auch nur Öl im Feuer des Gefühls der eigenen Ungenügsamkeit.  Auch wenn sie noch so gut gemeint sind.

Dienstag, 22. März 2016

Leipzig - Buchmesse


Ich war auf der Buchmesse in Leipzig, in Sachsen. Ja, genau, das Sachsen mit Pegida. Da wo es Nazis gibt, die sich nicht einmal dafür schämen. Und da wo es Linke gibt, die viel offener und radikaler sind, als ich es sonst kenne. Auf der Buchmesse laufen verdammt viele Leute rum. Viele verschiedene. Sehr verschiedene, denn schließlich ist auch Manga Comic Convention. Manche sehen stattdessen sehr geschäftsmäßig aus. Leute von Verlagen, die über Karrieren entscheiden. Denn Bücher und Kapitalismus, das gehört schon zusammen. Eine Messe ist Marketing. Hier soll etwas verkauft werden. Text, Bücher, Gedanken? Personen? Wo ist die Grenze? Wann verkauft ein Autor sich selbst, seine Person? Wann eine Leistung? Der Übergang ist unscharf. Ein Chirurg wird nicht öffentlich gefragt, wie er sich gefühlt hat im OP. Ein Autor schon.
Ronja von Rönne. Ich habe letztes Jahr das erste mal ihren Namen wahrgenommen. Da schrieb sie bei Facebook, dass sie ihren Blog Sudelheft vorübergehend offline gestellt hat. Weil sie den Shitstorm nicht mehr ertragen könnte. Ich hatte sie als Facebook-Freundin. Weil ich in meinen Anfängen bei Facebook einfach wahllos überall draufgeklickt hatte. Und dabei viele "Freunde" hatte, ohne zu wissen wer es ist. Nicht alle hatten diese wahllosen Anfragen angenommen, Ronja schon. Ich nehme an, sie hat nichts gegen weitere Leser. Meine Art Facebook-Freunde zu konsultieren hat mir noch so einige Überraschungen eingebracht, aber dazu später. Damals hatte ich also Ronja von Rönne recherchiert. Ihren Anti-Feminismus Artikel gelesen und  die Reaktionen darauf. Auf der Buchmesse habe ich sie persönlich gesehen. Als sie ihren ersten Roman vorgestellt hat. Sie sagte: "Ich bin halt so. Und jetzt werde ich dabei gesehen."
Das hat mich sehr beeindruckt. Ich finde es schwer zu sehen, was an ihr authentisch ist und was Marketing. Aber es wäre auch legitim, wenn diese junge Frau, das selbst nicht mehr weiß. "Kennen tun mich nur die Menschen mit denen ich Weihnachten feiere" hat sie gesagt. Das klingt wie ein Mantra, das ihre Mentorin ihr gesagt hat, damit die öffentlichen Schläge nicht ganz so unbarmherzig auf sie einprasseln. Ich hatte nicht den Eindruck, dass es ihr hilft. Aber vielleicht irre ich mich auch, denn ich gehöre sicher nicht zu den Menschen, die Sie kennen. Warum berührt es mich überhaupt? Warum schreibe ich das hier alles? Weil es eine wichtige Frage betrifft, auch für mich. Wer darf mich sehen? Nur die NSA? Oder auch jeder der eine Zeitung aufschlagen kann? Wir verschließen die Vorhänge, damit die Nachbarn nicht reingucken können und schreiben dann Intimitäten ins Internet. Ist das dumm? So wie einen jeder Datenschützer glauben lässt. Ist das naiv? Oder ist es zeitgemäß? Ich habe 1984 gelesen. Und es verfolgt mich bis heute. Jeder trägt seine digitale Überwachung ständig mit sich herum und gibt unendlich viel von sich preis. Aber die Antworten darauf, wie man damit umgehen soll, kommen meist von der Generation meiner Eltern und sind von Angst geprägt. Ich finde sie nicht hilfreich. Ist Angst dabei ein guter Ratgeber? Irgendwo zwischen schweigender Zurückhaltung  und schreibender oder schreiender Offenbarung wird mein Weg liegen.

Aller Anfang ist schwer - es sei denn, man fängt einfach an.

 "Aller Anfang ist schwer - es sei denn, man fängt einfach an." 
Philip Kovce


Ich möchte etwas sagen. Manchmal wünschte ich sogar, die ganze Welt zu verändern. Zu einem besseren Ort zu machen. Nur durch die Magie meiner Worte. Ich möchte etwas bewegen. In den Herzen der Menschen. Denen, die mir begegnen. Und denen, die meine Worte lesen. Ich möchte wirksam sein. Im Einzelnen. Im großen Ganzen. Ich mache mir viele Gedanken. Über die Menschen. Über ihre Seele. Über unsere Welt und was mit uns passiert. Ich denke, dass das was ich denke und schreibe, jeder denken und schreiben könnte. Jeder der denken möchte und das Leben kennt, der Erfahrungen gemacht hat, und reflektiert. Jeder, der Bücher liest. Jeder könnte all die Bücher gelesen haben, die ich gelesen habe. Ich bin kein Geheimnis. Ich bin ein Mensch. Ich habe ein Leben. Ich habe eine Biographie. Ich habe Gutes und Schlechtes erlebt. Interessante Menschen kennen gelernt und langweilige. Menschen die mich bereichert haben und Menschen die mir Lebensenergie entzogen haben. Menschen die witzig sind, die den gleichen Humor haben wie ich. Solche die ganz anders denken und mit denen ich nichts anfangen konnte. Und solche, vor denen ich mich schützen musste. Und doch weiß ich, dass im Schmelztiegel meines Gehirns, dort wo alles zusammenfließt sich etwas Neues bildet. Etwas das meins ist. Und auf meine Art einzigartig. Ich bin kein Fan des Urheberrechts. Aber ich bin der Urheber meiner Gedanken. Natürlich könnte jemand anderes das Gleiche denken. Und schreiben. Ich schreibe ab. Nicht direkt. Nicht aus einem Buch, Blog, oder Artikel. Ich schreibe ab, von dem Text in meinem Kopf. Und wie er dort hineingekommen ist? Durch das Leben, durch Menschen, durch Bücher oder sonstige Texte, Filme, Serien, Kunst, Begegnungen... Ich habe keine Quellenangaben.  Für meine Doktorarbeit hatte ich ein Literaturverzeichnis erstellt. Alles was ich zu dem Thema gelesen habe, mit Quellen festgehalten. Und trotzdem, ich würde nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, dass ich nichts übersehen habe. Und wenn mich ein Plagiatsjäger überführen möchte, bitteschön. Ich habe nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Und genau das tue ich auch als Ärztin. Meinen Doktortitel benutze ich nur als Ärztin. In meinem sonstigen Leben spielt er keine Rolle. Hier und jetzt, schreibe ich anders. Ich schreibe nicht nach wissenschaftlichem Standart. Ich schreibe nicht objektiv. Ich habe nicht Recht. Ich öffne lediglich meinen Kopf. Lasse an meinen Gedanken teilhaben, wer auch immer es lesen möchte. Ganz persönlich.